Sonnenbräu AG

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News / Presse
Fans geben dem Sonnenbräu-Bier Heimat
Montag, den 30. Juni 2014 um 09:44 Uhr

REBSTEIN. Über 1500 «Bierige» erlebten am Freitag auf der Birkenau die siebte HV des Sonnenbräu-Fan-Clubs. Bier und Schweiss flossen in Strömen. Präsident Marcel Anliker begrüsste besonders die Familie Graf und Ehrenpräsident Albert Quauka. Das Geschäftliche der HV war schnell erledigt.

In seinem Jahresbericht erwähnte Anliker die Aktivitäten des Vereins; etwa die Gründung der Sektion Alvier, die Fan-Club-Reise nach Irsee sowie die Besuche der Spiele des SC Mittelrheintal und des FC Montlingen. Kassier Robert Engetschwiler meldete einen Kassaüberschuss von 4600 Franken. Dies dank des Verkaufs von Fanartikeln. Die Einnahmen der Mitgliederbeiträge kommen zur Gänze den Fans zugute; durch einen Harass Bier und durch Dividenden in Form von Bier à discrétion an der HV und Vergünstigungen an einigen Anlässen.

Nach einigen «Die Krüge hoch» ging es über zum feuchtfröhlichen Teil der Versammlung. Vorher stellte Braumeister Steffen Pawlak das Büezer-Bier vor, die neueste Sonnenbräu-Spezialität. In den ersten zwei Monaten konnten bereits über 200 000 Flaschen abgesetzt werden. Der Gaumen und das Gemüt kamen auf ihre Rechnung in Form von einem Paar Fanclub-Wurst, die unter Zugabe von 1891er-Bier hergestellt wird. Einige Fans vermissten die traditionellen Weisswürste und die Brezen. Zum Dessert gab es vor dem Zelt Softeis. Hauptspeise war das Sonnenbräu-Lagerbier, von dem gegen 5000 Liter «verspiesen» wurden. Von Geschäftsführerin Claudia Graf, die wie die ganze «Grafschaft» wie alle anderen für eine Wurst anstehen musste, wurden Tschäch (Otmar) und

Mägie Schachtler für besondere Verdienste für die Fanclub-HV geehrt. Dann übernahmen die «Partyjäger» das Kommando und trieben die bierseligen Anwesenden mit ihren Fetenknüllern auf die Bänke und animierten zum Mitsingen.

Einigen Besuchern war die Musik aber zu laut und zu wenig volkstümlich. Diese verzogen sich auf den Sportplatz und genossen ihr Lieblingsbier in angenehmer Atmosphäre. Zumindest was die Temperatur anbelangte, denn im Zelt war es saunamässig heiss. Alles in allem gesehen war die HV aber wieder eine Bierparty, die landauf und landab ihresgleichen sucht.

 
Claudia Graf - Büezer TVO Interview
Dienstag, den 06. Mai 2014 um 11:28 Uhr
 
Das Bier für uns Büezer
Samstag, den 03. Mai 2014 um 11:14 Uhr

buezerfaescht

Ein Menzi-Muck-Bagger als Flaschenöffner: Innert zwei Minuten öffnet Ski-Ass Paul Accola auf diese Weise zehn Flaschen des neuen Sonnenbräu Büezer-Biers. Verkaufsleiter Benno Keel (links) ist begeistert. (Bild: Max Tinner)

REBSTEIN. Die Sonnenbräu lanciert ein Büezerbier. Den Verkaufsstart feierte die Brauerei am Tag der Arbeit mit Freibier für alle Büezer. Die erste Flasche öffnete Paul Accola mit einem Menzi-Muck-Bagger.

Die Sonnenbräu hat ein neues Bier gebraut, das Büezerbier. Ein Bier also für alle, die chrampfen – das Feierabendbier schlechthin. Unweigerlich kommt einem Göläs Büezerballade in den Sinn, wo das Berner Rauhbein von «Schtoub uf dr Lunge» und «Dräck uf dr Zunge» singt. Er fühlte sich in «dräckigä Hudle» in der Beiz nicht gern gesehen. Am Fest zum Verkaufsstart des Büezerbiers, den die Brauerei passenderweise auf den 1. Mai, den Tag der Arbeit, legte, war dies gerade umgekehrt: Wer in Arbeitskleidung zum Freibier und gratis Landjäger kam, war besonders willkommen.

Auch der Pfarrer ist ein Büezer

Gipser, Maler und Bauarbeiter marschierten denn auch in Scharen auf. Nach Lesart der Sonnenbräu ist freilich auch ein Büezer, wer Versicherungen verkauft oder von der Kanzel predigt. Tatsächlich waren denn auch der katholische Pastoralassistent und der reformierte Pfarrer in der Menge auszumachen. «Jeder ist ein Büezer – und wehe, jemand behauptet das Gegenteil», betonte Sonnenbräu-Chefin Claudia Graf.

Um die 800 Rheintalerinnen und Rheintaler – nebst einem Car voller Thurgauer – kamen an die Bierpräsentation. Gölä war nicht dabei. Musik machten dafür die «Nachtfalter» mit Gemeindepräsident Andreas Eggenberger am Akkordeon. Ein Promi war gleichwohl auf Platz – das frühere Ski-Ass Paul Accola. Dem Bündner gebührte die Ehre, die erste Büezerbier-Bügelflasche zu öffnen. Er machte dies zur Gaudi des Publikums nicht profan mit dem Daumen, sondern mit einem Menzi-Muck-Bagger – echt büezermässig.

Ausgezeichnet

Das Büezerbier, bernsteinfarben, naturtrüb und dank dreier Spezialmalze mit speziellem, leichtem Röstaroma, ist Annette Graf-Friedauer gewidmet, der Frau des Firmengründers, die die Brauerei nach dessen Tod weiterführte und durch schwierige Zeiten führte, ohne auch nur einen einzigen Mitarbeiter zu entlassen. «Sie war streng, ihre Leute lagen ihr aber am Herzen», sagt Sonnenbräu-Patron Arnold Graf. Dass es die Sonnenbräu heute noch gibt, sei aber auch Annette Grafs Mitarbeitern zu verdanken. Darum nennt die Brauerei dieses jüngste Bier in ihrem Sortiment Büezerbier.

2600 Flaschen davon wurden am Donnerstag getrunken und 800 Landjäger dazu verdrückt. Angestossen wurde auch auf zwei Goldmedaillen, mit denen der Geschäftsführer des Braurings privater Brauereien, Matthias Hajenski, die Sonnenbräu für ihr Lagerbier und für ihr Spezial auszeichnete. Hajenski überreichte Braumeister Steffen Pawlak ausserdem das Brauring-Gütesiegel für das Büezerbier.

 
Sonnenbräu im neuen Design
Montag, den 24. März 2014 um 22:49 Uhr

Der laufende Trend hin zum Einweggebinde spürt auch die Sonnenbräu. Die Auswahl im Bierregal wird immer grösser. Umso wichtiger ist eine attraktive Gestaltung der Verpackung. Die Brauerei hat deshalb ein neues Design für die Sorte Lager hell – dem meistgetrunkenen Bier der Sonnenbräu – lanciert. Ab sofort leuchten die Packs im neuen Look.

„Corporate Design war für uns in der Entwicklung der entscheidenede Fakor“, berichtet Claudia Graf, Geschäftleiterin der Sonnenbräu, weshalb die Karton neu in der klassischen Sonnenbräu Farbe, nämlich in strahlendem Blau erscheinen. Mit dem neuen Qualitätssiegel und der Unterschrift des Braumeisters Steffen Pawlak auf dem Pack möchte die Sonnenbräu verankern, dass gute Qualität nicht nur ein Lippenbekenntnis ist.

Einweg im Trend

In der Schweiz wird immer mehr Bier aus Einwegverpackungen getrunken. Nur noch 17% des Schweizer Bierausstosses wird aus der traditionellen Mehrweg-Glasflasche konsumiert. Dieser Kurs zum Einweg ist auch in der Sonnenbräu spürbar, weshalb die Brauerei bereits 2010 in eine neue Verpackungsmaschine investiert hat. „Wir können uns dieser Entwicklung nicht entziehen. Schon seit längerem tendiert der Bierverbrauch weg von der Gastronomie hin zum Getränkehandel“, sagt Graf.

Mehrweg pushen

Für mittelständische Getränkebetriebe hat jedoch Mehrweg nicht nur aus ökologischen Gründen einen grossen Vorteil, sondern die Kundenbindung zum Getränkehandel oder dirket zur Braurei wird mit Mehrweggebinden gefördert. Deshalb plant die Sonnenbräu in Zukunft handliche kleine Mehrweggebinde neben modernen Einweggebinden anzubieten. Noch diesen Frühling erscheint ein neues Bier auf den Markt, bei dem grossen Wert auf eine praktische Verpackungsart gesetzt wird.

lagerhell

 
Konsum sinkt, Sonnenbräu wächst
Sonntag, den 09. März 2014 um 00:00 Uhr

sonnenbraeukuehlung

Im Braujahr 2012/2013 wurden in der Schweiz 43 887 Hektoliter Bier weniger getrunken als im Braujahr zuvor. Nicht so bei der Rebsteiner Brauerei Sonnenbräu: «Wir sind gewachsen», sagt Geschäftsführerin Claudia Graf.

REBSTEIN. Der Schweizer Biermarkt verzeichnete im Braujahr 2012/2013 (1. Oktober 2012 bis 30. September 2013) einen Rückgang des Bierkonsums um 0,9 Prozent. Insgesamt haben die Schweizer Br

auereien 4,1 Prozent weniger Bier produziert; im Gegensatz dazu stiegen die Importe um 9,1 Prozent, im Jahr zuvor waren es noch 4,1 Prozent. Der Bierimport-Anteil am gesamten Schweizer Markt beträgt aktuell 26,1 Prozent (Vorjahr 23,7 Prozent).

Gewachsen dank neuer Kunden

Entgegen dieser Entwicklung hat sich die Sonnenbräu AG am Markt behauptet und nicht weniger Bier verkauft. «Wir sind zwar gewachsen, haben aber vor allem im Detailhandel den Druck schon gespürt. Zum Teil hatten wir recht Mühe, konnten dies aber dank Neukunden kompensieren; zu Marktpreisen», sagt Claudia Graf, Geschäftsführerin der Sonnenbräu AG, auf Anfrage.

Zu spüren bekommen die Schweizer Brauereien vor allem die Importe von Billigbieren in Dosen. Sie stammen meist aus Brauereien mit Überkapazitäten, die billig auf den Markt geworfen werden.

Lager und Spezial im Trend

Einen Anteil an den Importbieren haben auch trendige und exotische Biere. Deutschland ist in der Schweiz mit Weizenbier gut im Geschäft, andere Länder mit sogenannten Craft Beers.

Auch Sonnenbräu produziert Trendbiere. Nimmt auch deren Absatz stark zu? «Wir produzieren schon relativ lange Spezialitäten und sind hier auch gut abgedeckt. Wir spüren aber keinen Trend hin zu den Spezialitäten», sagt die Sonnenbräu-Geschäftsführerin. Sie habe zurzeit eher das Gefühl, das Gegenteil sei der Fall und der Trend gehe wieder mehr in Richtung Lagerbier, «Spezli».

Der Stammtisch ist tot

Mindestens so grosse Sorgen wie die billigen Importbiere bereitet Claudia Graf ein anderer Trend: «Immer mehr Beizen schliessen, es werden Wohnungen daraus gemacht. Das ist schon etwas, was einem beunruhigt.» Ihrer Ansicht nach leiden die Beizen unter dem toten Stammtisch.

Das klassische Feierabendbier gibt es kaum noch; es gebe viele Restaurants, in denen zwischen 17 und 19 Uhr nichts los sei. Dazu komme das Rauchverbot, das die Sache für die Wirte nochmals schwieriger gemacht hat. Das alles zusammen sei für manche zu viel geworden.

Preiskampf bereitet Sorge

Eigene Restaurants hat Sonnenbräu noch zwei, eines in Altstätten und eines in Rüthi. Früher habe die Brauerei mehr Restaurants besessen, weil man in Zeiten des Kartells das Gebiet nur mit eigenen Beizen erweitern konnte.

Sorge bereitet den Betreibern von kleineren Brauereien auch der enorme Preiskampf im Detailhandel. «Grossbrauereien kommen mit unglaublichen Aktionen auf den Markt. Dabei geht es nur noch um Mengen», ist Claudia Graf überzeugt.

Club hat grossen Stellenwert

Ohne die markentreuen Biertrinker sähe es mit den Zahlen anders aus, dann hätte Sonnenbräu nicht so einen Erfolg. Ein grosses Kapital der Rebsteiner Brauerei ist die Qualität, auf die grösster Wert gelegt werde. Jüngst hat Sonnenbräu für zwei zur Jurierung eingesandte Biere zwei Goldmedaillen bekommen.

Ein weiterer Erfolgsfaktor der Brauerei heisst Innovation. Bereits im Mai können sich die Freunde des Gerstensafts auf ein neues Bier freuen.

Wenn von Fans die Rede ist; welche Bedeutung hat der Sonnenbräu-Fanclub bei der Brauerei? «Der hat einen sehr grossen Stellenwert. Er gibt uns die Möglichkeit, sehr nahe am Kunden zu sein. Zugleich ist er ein Sprachrohr; allein die Mund-zu-Mund-Propaganda bringt uns sehr viel», meint die Sonnenbräu-Geschäftsführerin.

Viele der Fans täten genau das, für was auch die Brauerei einstehe: «Sie sagen, wir trinken unser Bier, aus unserer Region, unserer Heimat», sagt Claudia Graf.

 
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